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Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Angebote der Jugendarbeit im Ganztag während der Schulferien

Grüne Sprechblase mit drei zerknüllten gelben Papierkugeln darin, umgeben von gelben Papierblättern.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit (BAG OKJA) hat eine Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Angebote der Jugendarbeit im Ganztag während der Schulferien veröffentlicht.

Darin wird die grundsätzliche Einbeziehung der Kinder- und Jugendarbeit begrüßt. Kritisch sieht die BAG OKJA jedoch, dass finanzielle Engpässe in Kommunen dazu führen könnten, Angebote der Offene Kinder- und Jugendarbeit vorrangig für die Betreuung von Grundschulkindern einzusetzen. Damit droht eine Verschiebung der Zielgruppen sowie eine Gefährdung zentraler Prinzipien wie Offenheit und Freiwilligkeit. Zudem kritisiert die Stellungnahme unklare Standards hinsichtlich Inklusion, Fachkräften und Betreuungsschlüsseln sowie das Fehlen einer wissenschaftlichen Begleitung. Betont wird, dass es nicht nur um praktische Umsetzung geht, sondern auch um die Wahrung der Eigenständigkeit und langfristige Stärkung der Kinder- und Jugendarbeit als eigenständiges Arbeitsfeld.

Im Mitgliederbereich stehen die Stellungnahme, der Referentenentwurf und eine Synopse zum Download bereit.

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