Stellungnahme der BAG OKJA zu Kürzungsplänen bei Kindern und Jugendlichen

Die BAG OKJA hat eine Stellungnahme zum internen Arbeitsdokument aus dem Bundeskanzleramt mit Kürzungsplänen bei Kindern und Jugendlichen veröffentlicht, in der sie ausdrücklich vor den vorgeschlagenen Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Eingliederungshilfe warnt.

„Unsere Stellungnahme mit den Forderungen richtet sich an alle beteiligten Ebenen der Bund-Länder-Kommunen-Arbeitsgruppe des Kanzleramtes. Neben der Bundesebene soll sie besonders die Länder und Kommunen erreichen. Viele der mehr als bedenklichen Vorschläge stammen offensichtlich von den Kommunen und den Ländern. Deshalb soll diese Stellungnahme auch als Impuls dienen, sich insbesondere in den Ländern und Kommunen mit der grundsätzlichen Bedeutung der Kinder- und Jugendhilfe und den Auswirkungen von derartigen Kürzungsplänen auseinanderzusetzen.

Wir rufen dazu auf, durch entsprechende Initiativen der Träger und Einrichtungen, sich z. B. in den jeweiligen Jugendhilfeausschüssen und sonstigen für junge Menschen zuständigen Gremien vor Ort und Landesebene mit dem Thema zu beschäftigen. Mit der Weiterleitung dieser oder weiterer Stellungnahmen an Jugendpolitiker*innen der Kommunen sowie an Landtags- und Bundestagsabgeordnete vor Ort können zudem Diskussionsprozesse auf der örtlichen Ebene zwischen den Trägern und Einrichtungen und den politisch Verantwortlichen in Gang gesetzt werden.“

(Quelle: BAG OKJA)

Zur Stellungnahme der BAG OKJA und weiteren Infos: Kürzungspläne gefährden Kinderrechte, Inklusion und Demokratie

Mitte April 2026 hat der Paritätische Gesamtverband ein internes Arbeitspapier von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden veröffentlicht, das drastische Kürzungspläne in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe aufzeigt: Paritätischer Gesamtverband – Drohender Kahlschlag im Sozialen

Zurück

Weitere Beiträge

Bild Newsletter

Newsletter im April

Unser Newsletter "Jugendarbeit im Blick" für den Monat April wurde versendet. Alle Abonnent*innen haben mit dem Aprilnewsletter wieder die aktuellsten Neuigkeiten rund um die AGJF Sachsen direkt in ihr Postfach bekommen. Wer ... Weiterlesen …

Bundesweites Workshop-Angebot zur Demokratiestärkung durch Selbstverwaltete Jugendclubs

Die Kernziele der Jugendarbeit, die Jugendliche „… zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen“ soll (§11 SGBVIII), stellen insbesondere die Offene Jugendarbeit vor weitreichende Herausforderungen. In der ... Weiterlesen …

Fachtag: Regionale Spezialitäten

Das Projekt MUT Interventionen lädt recht herzlich zum Fachtag "Regionale Spezialitäten - Vielfaltpädagogik als Demokratiebildung an lokalen Konfliktszenarien" ein. Inhalt Die Veranstaltung soll Raum sein, aktuelle, demokratieablehnende ... Weiterlesen …

Qualifizierung: Fachkraft für Demokratieförderung in ländlichen Räumen

Qualifizierung zur "Expert*in/Fachkraft für Demokratieförderung in ländlichen Räumen“ - Land in Sicht - Weiterbildung. Strategische Auseinandersetzung mit Rassismus und Nationalismus Die Modulreihe richtete sich an Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendhilfe, Fachkräfte ... Weiterlesen …

Stellungnahme zu SächsPVDG veröffentlicht

Die AGJF Sachsen bezieht Stellung zur Novellierung des sächsischen Polizeivollzugsdienstgesetzes (SächsPVDG). Im Gesetzesentwurf kommen statt demokratischer Werte und einer grund- und menschenrechtsbasierten Sozialisation junger Menschen, vorrangig sicherheitspolitische Logiken zum Tragen. Da der ... Weiterlesen …

Bild Newsletter

Praktika-Plätze für Studierende der Sozialen Arbeit zu besetzen

Die AGJF Sachsen bietet Studierenden der Sozialen Arbeit Praktika-Plätze an. Interessierte, die Einblicke in die Arbeit als Dach- und Fachverband im Freistaat Sachsen bekommen möchten und unsere Bildungs-, Beratungsarbeit und/oder unsere Projekte kennenlernen möchten, sind aufgerufen mit uns in ... Weiterlesen …

Bild Newsletter

CORAX: Abgrenzung vs. Ausgrenzung in der Jugendhilfe

Die im KJHG verbriefte Maxime, dass die Kinder- und Jugendarbeit mit dem Kanon Ihrer Angebotsvielfalt alle Kinder und Jugendlichen bis zum Abschluss des 27. Lebensjahres adressiert, ist selbstverständlich noch immer gültig – dem Grundsatz nach.Doch mit (durchaus erforderlicher) fortschreitender ... Weiterlesen …