• AGJF Sachsen
  • Aktuelles
  • Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2021/2022 verabschiedet - Kinder- und Jugendarbeit erhalten und stärken

Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2021/2022 verabschiedet - Kinder- und Jugendarbeit erhalten und stärken

Unter der Überschrift „Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ hat das Kabinett nun den Regierungsentwurf beschlossen. Hierin heißt es u.a. „Mit dem Doppelhaushalt 2021/2022 erhalten und stärken wir die Strukturen im Bereich Soziales, Integration und Zusammenhalt mit rund 79,6 Millionen Euro im kommenden Jahr und rund 82,4 Millionen Euro in 2022.“

„Die Jugendpauschale und die Angebote des Präventiven Kinderschutzes und der Frühen Hilfen sowie der Kinder- und Jugendbeteiligung werden beibehalten und im kommenden Doppelhaushalt mit insgesamt über 41 Millionen Euro gefördert. Der Freistaat setzt damit auch ein Zeichen gegenüber der kommunalen Gemeinschaft.“

„Weiterhin wird der im Koalitionsvertrag vereinbarte »Pakt für die Jugend« umgesetzt. Landesweite Projekte der Kinder- und Jugendhilfe können erweitert oder neu initiiert werden. Insgesamt stehen hierfür im Doppelhaushalt über 12 Millionen Euro zur Verfügung. Die in den letzten Jahren flächendeckend ausgebaute Schulsozialarbeit führen wir mit erhöhtem Niveau fort. Dafür stehen insgesamt 64 Millionen Euro zur Verfügung.“

„Konkret profitieren … unter anderem das Ehrenamtsprogramm »Wir für Sachsen!«, die Flüchtlingssozialarbeit, die Tafeln, Vereine und Verbände im Förderprogramm »Integrative Maßnahmen« oder das Demokratie-Zentrum Sachsen. Im Landesprogramm »Weltoffenes Sachsen« stehen jährlich eine Million Euro mehr zur Verfügung, ebenso wird ein neues Programm »Soziale Orte« aufgelegt, welches mit 1,2 Millionen Euro im kommenden und mit vier Millionen Euro in 2022 ausgestattet ist.“

Mehr dazu findet sich unter https://medienservice.sachsen.de/medien/news/243873

Der KJRS hat einen Haushaltsvorschlag formuliert, der zum Abgleich herangezogen werden kann, siehe https://www.kjrs.de/ueber-uns/aktuelles/detailansicht/position-vorschlag-des-kjrs-zum-saechsischen-doppelhaushalt-2021-2022

Zurück

Weitere Beiträge

Fortbildungsprogramm 2021 erschienen

Das Fortbildungsprogramm der AGJF Sachsen für 2021 ist seit wenigen Tagen erhältlich. Es kann auf unserer Seite heruntergeladen oder als Printversion kostenfrei bestellt werden. AGJF-Fortbildungsprogramm ... Weiterlesen …

Moderierte Online-Foren - Austausch und Vernetzung für Jugendarbeiter*innen

Aufgrund der aktuell steigenden Inzidenzzahlen unternimmt das Land Sachsen alle erforderlichen Anstrengungen, um die Pandemie-Entwicklung einzudämmen. Die AGJF Sachsen unterstützt dies in ihrem Zuständigkeitsbereich und stärkt sozialpädagogische Fachkräfte und Träger, spezifische Hygienekonzepte ... Weiterlesen …

Kindeswohl beim Weiterbetrieb von Kinder- und Jugendeinrichtungen verstärkt in den Blick nehmen

Wie entsprechende Jugendstudien belegen, war der harte Lockdown im Frühjahr zwar effektiv bei der Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus, ging jedoch auch mit Gefährdungen für junge Menschen einher. Fachliche Perspektiven auf Kinderschutz und Kindeswohl machen deutlich, wie wichtig es ist, ... Weiterlesen …

Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2021/2022 verabschiedet - Kinder- und Jugendarbeit erhalten und stärken

Unter der Überschrift „Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ hat das Kabinett nun den Regierungsentwurf beschlossen. Hierin heißt es u.a. „Mit dem Doppelhaushalt 2021/2022 erhalten und stärken wir die Strukturen im Bereich Soziales, Integration und Zusammenhalt ... Weiterlesen …

Fachtag "Systemrelevant!" dokumentiert

Die Dokumentation der diesjährigen Fachtagung des Forum Jugendarbeit Sachsen ist online. Darin finden sich die Ergebnisse der Arbeitsgruppen, ein Interviewgespräch im Nachgang der Veranstaltung zur sächsischen Kinder- und Jugendhilfe während und nach Corona sowie das Graphic Recording der Veranstaltung. Alle ... Weiterlesen …

Soziale Arbeit unter Pandemie-Bedingungen

Bereits im Frühjahr 2020, während der stärksten Beschränkungen im ersten Lockdown, haben Prof. Dr. Christina Buschle (IUBH) und Prof. Dr. Nikolaus Meyer (Hochschule Fulda) knapp 2.000 Beschäftigte der Sozialen Arbeit zu ihrer damaligen Arbeitssituation befragt. Im Rahmen des Projektes „Soziale ... Weiterlesen …

Fachtagung: Fit für die Zukunft - Impulse der Gesundheitsforschung für die Jugendhilfe

Gesundheitsrelevante Themen in der Jugendarbeit waren schon vor der vollumfänglichen Einführung des Präventionsgesetzes in 2016 präsent. Dennoch erhält die Gesundheitsförderung als Querschnittsaufgabe durch die verstärkte Schnittstelle mit den öffentlichen Gesundheitsdiensten einen veränderten ... Weiterlesen …