Qualifizierung: Fachkraft für Demokratieförderung in ländlichen Räumen

Qualifizierung zur "Expert*in/Fachkraft für Demokratieförderung in ländlichen Räumen“ - Land in Sicht - Weiterbildung. Strategische Auseinandersetzung mit Rassismus und Nationalismus

Die Modulreihe richtete sich an Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendhilfe, Fachkräfte der Sozialen Arbeit und Multiplikator*innen mit einschlägigen Praxiserfahrungen und relevanten Netzwerkfunktionen. Für die Teilnahme entstehen keine Kosten.

Bei erfolgreicher Teilnahme wird durch die Hochschule Esslingen und die AGJF Sachsen e.V. das Zertifikat „Expert*in/Fachkraft für Demokratieförderung in ländlichen Räumen“ vergeben.

Die Auseinandersetzung um die Themen Migration, gesellschaftliche Diversität und Demokratie umfasst weite Teile der Bevölkerung. Ablehnende und autoritäre Einstellungen werden breit geteilt. Junge Menschen zeigen antidemokratische und gewaltakzeptierende Haltungen oder bewegen sich im Umfeld neonazistischer Strukturen und rassistischer Netzwerke. Professionelle Akteur*innen des Sozialraums wie auch relevante Beziehungspersonen sind hier gefordert, sich zu vernetzen und kooperative Strategien der Demokratiebildung und Inklusion zu entwickeln.

Die Weiterbildung sensibilisiert für Formen und Dynamiken ablehnender Haltungen im Kontext der Migrationsdebatte und völkisch-nationalistischer Gesellschaftsvorstellungen. Sie vermittelt Kompetenzen, Demokratie für junge Menschen in Jugend- und Sozialräumen erlebbar zu machen und eine Praxis zu entwickeln, die dazu beiträgt, dass (junge) Menschen möglichst wenig Ungleichwertigkeitsvorstellungen und Abwertungen ausgesetzt sind.

Die Modulreihe ist Teil einer bundesweiten Wissenschaft-Praxis-Kooperation. Ziel ist die Verzahnung handlungsorientierter Ansätze politischer Bildung und Sozialer Arbeit entlang konkreter sozialräumlicher Bedarfs- und Problemlagen. Die Modulreihe setzt an dem umfangreichen Wissen der Praxis an und bietet die Möglichkeit gemeinsame Strategien für spezifische Aktivitäten und die Absicherung des Arbeitsfelds zu entwickeln. Das Programm versteht sich als gemeinsam zu gestaltendes Rahmenkonzept.

Modul 1 - 23. bis 24. Mai 2019  

Modul 2 - 19. bis 20. Juni 2019

Modul 3 - 28. bis 29. August 2019

Weitere Inhalte entnehmen sie gerne dem Programm. Das Angebot beinhaltet Unterkunft und Verpflegung am Seminarort während der Module.

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