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Einladung zum Fachtag: Das Schutzkonzept ganz praktisch – Der Weg ist das Ziel | 03.11.2026

Was kommt oft zu kurz?

Auch im sechsten Jahr unserer Fachtagesreihe nehmen wir wichtige Aspekte des institutionellen Schutzkonzepts in den Blick, die uns in der Praxis immer wieder begegnen.

Etwas provokant stellen wir die Frage: „Was kommt oft zu kurz?“

In der Prozessbegleitung bei der Entwicklung von Schutzkonzepten zeigt sich häufig, dass einige Bausteine in der Umsetzung vage oder unkonkret bleiben – eventuell sogar ganz fehlen. Dazu gehören z. B.:

  • Beteiligung – eine aktive Einbindung aller Zielgruppen im Schutzkonzeptprozess, vor allem von Kindern und Jugendlichen, als pädagogisches Grundprinzip zu gestalten
  • Interventionsmanagement –eine gute Vorbereitung der Organisation im „Ernstfall“ mit klaren, realistischen und professionellen Abläufen im Krisenfall
  • Aufarbeitung – Beteiligung von Teams, Betroffenen und ganzen Gruppen nach einem Verdachtsfall sowie gelingende Rehabilitation und Klärung um neue Stabilität in die Organisation zu bringen
  • Medienschutz – Risiken aus der digitalen Welt (Cybermobbing, Grenzverletzungen in digitalen Räumen etc.) angemessen berücksichtigen, auch wenn das Schutzkonzept vor allem „offline“ gedacht wurde

Diese sogenannten Leerstellen möchten wir in den Mittelpunkt unseres Kooperationsfachtags rücken.

In themenspezifischen Workshops geben Fachreferent*innen Einblick in die jeweilige Thematik, zeigen Stolpersteine auf und stellen praxiserprobte Ansätze vor. Gemeinsam wollen wir

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu entwickeln sowie neue Perspektiven und Handlungssicherheit für den Alltag zu gewinnen. Dabei laden wir Sie ein, eigene Fragen, Erfahrungen und Beispiele mitzubringen.

Rahmendaten:

Dieses Angebot basiert auf einer Kooperation zwischen Der Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e. V., dem Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e. V.

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